CeBIT– Interessantes für die ABC-Gefahrenabwehr

Ich wollte einfach mal wieder auf der CeBIT 2009 besuchen und habe nach der Aktion von Basic Thinking und Plusserver auf der CeBIT 2009 vorbei geschaut. Danke an dieser Stelle für die Eintrittskarte!

Am Anfang dachte ich mir, langsam reichen mir die beleuchteten Computermäuse wirklich und richtig angesprochen hat mich nichts. Das änderte sich zum Glück und auch aus Sicht der ABC-Gefahrenabwehr habe ich ein paar interessante Projekte sehen können. Ein paar möchte ich vorstellen.

Autonome Flugroboter stellte OFFIS vor. Wenn autonome Flugsysteme nichts neues mehr sind, fasziniert mich das Thema immer wieder. Und es stellt für viele Einsatzszenarien eine zusätzliche Option für Einsatzkräfte dar. Besonders interessant ist, wenn die Daten von Messgeräten und eine Videobild sofort übertragen werden können.

Das Forschungsprojekt DEGENA “Selektivitätssteigerung bei der Vor-Ort-Detektion von flüchtigen Gefahrstoffen mit Hilfe einer Elektronischen Nase” ist eine interessantes um dem Problem Frachtcontainer messtechnisch unter Kontrolle zu bringen. Jedenfalls ein guter Schritt in die richtige Richtung. Um Einsatzkräfte aber gerade auch die Kontrolleure zu schützen.

DAI-Labor der TU Berlin war unter anderem mit StrokeNet und MIPGATE vertreten. Interessant dabei ist die Lösung zur Übermittlung von Daten während einer Fahrt eines Fahrzeuges. Es wird ständig eine Verbindung gehalten und bevor diese Abbricht eine andere Verbindung aufgebaut, so das immer Daten übermittelt werden. Besonders für die mobilen Nachweis von ABC-Gefahren ist dies ein wichtiges Thema, wenn man die Daten schnell einer Führungseinrichtung zur Verfügung stellen möchte.

Besonders innovativ fand ich das Projekt Rettungsassistenzsystem der TU Clausthal. Mit dem entwickelten System bei einem Massenanfall von Verletzten die Triage von Patienten unterstützt werden. So das der Einsatzleitung der genaue Ort des Patienten, seine Triage-Daten und seine Vitaldaten bekannt sind. Es wird auch der Standort der Notärzte ermittel und diesem können Patienten zugewiesen werden und der Weg zu diesen angezeigt werden. Patienten eine Sender haben und an der Einsatzstelle herumlaufen, können so auch effektiv lokalisiert werden. Sehr interessant für den ABC-Einsatz ist die Markierung von kontaminierten Patienten und deren Darstelllung auf der Lagekarte. Das Projekt hat im Bezug auf den Gefahrstoffnachweis einiges an Potential. Man könnte Messgeräte mit einbinden und zusätzlich in der Lagekarte darstellen.

Die Universität Paderborn war unter anderem mit ihrem Forschungsprojekt SAFeR vertreten und stellte auch weitere Forschungsprojekt im Bereich der zivilen Sicherheit aus.

Aus Nordrhein-Westfalen präsentierte das IGS – Informationssystem für gefährliche Stoffe. Diese Datenbank stellt eine sehr umfangreichen Datenbestand für die Gefahrenabwehr zur Informationsbeschaffung in ABC-Lagen dar.

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