Darstellung einer C-Ausbreitung mit Google Maps

Google Maps und OpenStreetMap sind beides sehr interessante Projekte, die man gut für seine Zwecke in der Gefahrenabwehr nutzen kann. Für Google Maps wird eine so genannte API angeboten, um selbst Karten mit eigenen Overlays zu erstellen. Nach Anmeldung bei Google habe ich für ABC-Gefahren.de einen Key organisiert und die Möglichkeiten der API getestet.

Das Herausfiltern von Koordinaten aus einer Adresse war die erste Lösung. Nicht sehr spektakulär. Aber mit der Einbindung eines Java-Scripts wird gleich die UTMRef-Koordinaten angezeigt. Benutze ich für die Vorbereitung von Ausbildungen und wird auch für die Übung “Erstellen einer Wetterhilfsmeldung” gebraucht.

Geokoordinaten ermitteln

Durch diese Diskussion bei Facebook kam ich auf die Idee Google Maps auch für die Erstellung von Overlays zu nutzen.

Ein erster Prototyp ist fertig:

C-Ausbreitungsdarstellung mit Google Maps

Im Moment lassen sich die Angaben nur in der Adresszeile direkt ändern. Dazu eine kleine Anleitung:

lat = Nordwert
lon = Ostwert
dis1 = Distanz 1 (rot) in Metern
dis2 = Distanz 2 (orange) in Metern
deg = Windzugrichtung
ang = Ausbreitungswinkel

In erster Linie soll diese beiden Lösungen für die Ausbildung da sein. Und die Ergebnisse sind immer kritisch zu hinterfragen.

Eine Haftung für Schäden, die auf Grund der Nutzung der Dienste entstanden sind, übernehme ich nicht.

Update:

Es gibt auch die Möglichkeit anstatt des Nord- und Ostwertes die UTMRef-Koordinate einzugeben:

C-Ausbreitungsdarstellung mit GoogleMaps, UTMRef

statt

lat, lon

muss

utmref : Koordinate in UTMRef (Beispiel: 32U NC 75087 39587)

definiert werden.

6 Comments

  1. Dirk

    Hey Andre,

    das ist doch ein super Ansatz. Einfach die Daten von MET auf die Karte bringen. Das noch mit einer Eingabeoberfläche…

    Vielleicht direkt mit MET-Abfrage, am besten kostenlos 😉

    Nur die Internetanbindung kann wie immer ein Problem darstellen…

    Gruß
    Dirk

  2. Korshun

    Hallo Herr Schild,

    könnten Sie mir erklären, wie ich die Daten des MET „auf Google Maps“ bekomme.
    Das hätte ich gern als Alternative zu dem DISMA gewusst.
    Dankeschön.
    Annette Korshun

  3. Hallo Frau Korshun,
    die Daten sind aus der Papierversion entnommen worden. Die Entfernungen werden dann kombiniert mit den Koodinaten den Freisetzungsort und Windzugrichtung kombiniert auf der Karte dargestellt.
    Ein direkter Vergleich mit DISMA ist also nicht möglich.
    Gruß
    Andre Schild

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