Sicherheitshinweise für Transporte mit gefährlichen Abfällen

In den letzten Tagen sind vermehrt Sicherheitshinwiese zu gefährlichen Abfällen, in diesem Fall so genannte „ALU-Krätze“, verteilt worden. Das Institut der Feuerwehr NRW hat diesen Sicherheitshinweis für Einsatzkräfte ins Internet gestellt.

Dort wird auf die Gefahr des Entstehens von Phosphorwasserstoff (Monophosphan, Phosphin) hingewiesen.

Dies sind aber nicht die einzigen Stoffe die sich bilden können, wenn Aluminiumkrätze (ALU-Krätze) in Kontakt mit Wasser kommt. Wenn man den „Leitfaden für einen sicheren Umgang mit Aluminium und Magnesium“ auf Seite 50 zu Rate zieht, können dort
Wasserstoff H2, Ammoniak NH3, Methan CH4, Phosphin PH3 entstehen. Da es sich um Abfallprodukte aus der Verarbeitung von Aluminium handelt, die immer verschiedentlich verunreinigt sind, kann die Art und Menge der entstehenden Stoffe nicht so einfach abgeschätzt werden. Und diese Aufzählung ist nicht vollständig, da bei diesem Abfallprodukt viele mögliche Verunreinigungen geben kann, und es aus diesem Grund schwierig ist alle möglichen Hydrolyseprodukte zu bestimmen.

Was ist für Einsatzkräfte wichtig?

Bei diesen Einsätzen können gefährliche Stoffe durch Wasser (Kondenzwasser, Regen usw.) entstehen. Diese können explosionsfähige Gemische an der Einsatzstelle bilden. Zusätzlich gehen von einigen dieser Stoffe toxische Gefahren für die Einsatzkräfte aus. Der Einsatz sollte nach FwDV 500 vorbereitet und durchgeführt werden. Besonders auf ausreichenden Eigenschutz sollte geachtet werden.

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