Ressortforschung im Bundesamt für Strahlenschutz

Zwei interessante Vorhaben im Rahmen der Ressortforschung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) möchte ich hier vorstellen.

Dies ist zum einen das Vorhaben “Aus- und Weiterbildung von Ärzten im Strahlenunfallmanagement” und das Vorhaben “Experimentelle Bestimmung von Resuspensionsdaten partikelgebundener radioaktiver Stoffe von relevanten kontaminierten Oberflächen bei radiologischen Notfällen zur Beurteilung einer Exposition von Einsatzpersonal und betroffenen Personen durch Resuspension”.

Beim Vorhaben “Aus- und Weiterbildung von Ärzten im Strahlenunfallmanagement” lässt sich aus dem Titel der Inhalt und Praxisbezug ableiten. Es wurde ein Curriculum für die Aus- und Weiterbildung im präklinischen Strahlenunfallmanagement entwickelt.

Der Praxisbezug beim Vorhaben “Experimentelle Bestimmung von Resuspensionsdaten partikelgebundener radioaktiver Stoffe von relevanten kontaminierten Oberflächen bei radiologischen Notfällen zur Beurteilung einer Exposition von Einsatzpersonal und betroffenen Personen durch Resuspension” erschließt sich trotz des langen Titels erst mal nicht. Es geht aber um ein sehr praktisches Thema. Wie viel radioaktive Partikel kann man durch die Atmung nach einem kerntechnischen Ereignis bei der Arbeit in einer Notfallstation noch aufnehmen und ist der Einsatz von Atemschutz auf Grundlage dieser experimentell ermittelten Daten noch notwendig.

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