Holzpellets und Kohlenmonoxid

Holzpellets gewinnen in der Erzeugung von Wärme in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung. Es werden Feuerungsanlagen verschiedener Größen gebaut, die Holzpellets an Brennstoff einsetzen. Auch stellt sich der Handel auf die Lagerung und den Vertrieb dieses Brennstoffes ein.

Holzpellets werden aus Holz und Abfällen in der Holzverarbeitung hergestellt und gepresst. Sie sind damit gut zu transportieren und zu lagern im Vergleich zum Brennstoff Holz.

Nicht so bekannt ist die Tatsache, dass aus gelagerten Holzpellets Kohlenmonoxid (CO) austreten kann. Ist die Lüftung in den Lägern dann nicht ausreichend dimensioniert oder defekt, reichert sich das CO dort an. Dies ist in der Hauptsache ein Problem von grösseren Lägern. In Lägern für Kleinfeuerungsanlagen sollte aber auch immer an die Möglichkeit einer erhöhten CO Konzentration gedacht werden.

Dies kann zu tödlichen Unfällen führen: Beispiel

Nicht zu letzt zeigt dieser Vorfall, dass Feuerwehr und Rettungsdienst sich mit dieser Problematik beschäftigen müssen. Eine Untersuchung des Arbeitsschutzes in Sachsen führt dabei die Aktualität vor Augen. In diesem Artikel ist eine Zusammenfassung der Ergebnisse zu lesen. Der Bericht zu der Sonderaktion und die Zusammenfassung in einer Präsentation zeigt deutlich wie aktuell das Thema ist.

Welche Hinweise lassen sich für den Einsatz daraus ableiten?

Zuerst müssen die Einsatzkräfte für die C-Gefahr sensibilisiert werden. Besteht der Verdacht, das CO vorhanden ist müssen geeignete Messgeräte zum Nachweis eingesetzt werden. Eine Eigengefährdung der Einsatzkräfte ist zu vermeiden.

Der Bundesfeuerwehrverband Österreich hat zu dem Thema einen Gefahrenhinweis veröffentlich. Er fasst die wichtigen Fakten übersichtlich zusammen.

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