Umrechnung der Anzeigewerte von Ex-Messgeräten

Ex-Messgeräte mit katalytischen Ex-Sensoren können alle brennbaren Gase und Dämpfe erfassen. Aber Sie können nur die Werte für das Gas, auf das sie kalibriert sind, korrekt anzeigen.

Doch wie kann die Abweichung des vorliegenden Stoffes vom kalibrierten Stoff in der Anzeige berücksichtigt werden?

Da Methan und Nonan die gängigsten Kalibrierungen für Ex-Sensoren im Feuerwehreinsatz sind habe ich eine Arbeitskarte zur Umrechnung der Anzeigewerte von Methan-kalibrierten Ex-Messgeräten und eine Arbeitskarte zur Umrechnung der Anzeigewerte von Nonan-kalibrierten Ex-Messgeräten erstellt. Mit deren Hilfe kann in Abhängigkeit des vorliegenden Stoffes der angezeigte Wert in die tatsächlich vorhandene Konzentration umgerechnet werden.

Die Umrechnungshilfe gibts zudem als Excel-Datei als PC-Variante.

Alle Hilfsmittel stehen auf www.abc-gefahren.de unter der Rubrik „Einsatzhilfen“ zum Download bereit.

Zusatzinfo: Bei der Ex-Messung sind 10 %-UEG in der Regel die Grenze zum Gefahrenbereich. Je nach Einsatzsituation kann der Trupp von 20 %-UEG (z.B. bei abwassertechnischen Anlagen in geschlossenen Räumen) bis 50 %-UEG (weiter sollte der Trupp generell nie vorgehen, bei einer Explosion schützt nur ausreichend Abstand) vorgehen. Bei bekanntem Stoff kann sich dabei nach Grenzwertfestlegung mittels Umrechnung des Anzeigewerts an der Anzeige des Messgeräts orientiert werden, bis zu welchem Anzeigewert der Trupp vorgehen darf.

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