Hazmat Trainer Pro

Hazmat Trainer Pro

Mit dem Hazmat Trainer Pro gibt es ein neues Übungsgerät von MST Safety für die realitätsnahe Ausbildung im Umgang mit kontinuierlichen Gaswarngeräten aus Deutschland.

Im Hazmat Trainer Pro können alle Sensorarten und -typen eingestellt werden (inkl. PID). Ebenso sind die Alarmschwellen für jeden Sensor frei einstellbar. Auf dem Display kann die Anzeige von 2 bis 6 Gasen eingestellt werden. Das Simulationsgerät kann somit genau so eingestellt werden, dass es von der Sensorkonfiguration und den Alarmschwellen dem in der eigenen Feuerwehr vorhandenen Mehrgaswarngerät entspricht.

Zur Simulation der Ausbreitung von Gaswolken werden Beacons genutzt, die mittels Bluetooth (Low Energy) Signale aussenden. Dabei können größere Gaswolken mit Hilfe mehrerer Beacons simuliert werden.

Im Vergleich zum ExploTrainer bietet das Gerät viele Vorteile: Die Gas-Sensoren und die zugehörigen Alarmschwellen können vom Ausbilder eingestellt werden, so dass das Übungsgerät von der Konfiguration her den eigenen Mehrgaswarngeräten entspricht. Die Beacons sind auch für den Einsatz im Freien bei Regen konzipiert und während beim ExploTrainer nur ein Sensor die Signale der Transmitter empfängt können beim Hazmat Trainer Pro alle Sensoren von den Beacons Signale empfangen und automatisch beim Vorgehen die angezeigten Werte verändern. Das „händische“ Einspielen von Anzeigewerten während der Ausbildung entfällt somit, da bei Bedarf auch mehrere Sensoren gleichzeitig Signale der Beacons empfangen und ihre Anzeigewerte automatisch ändern können.

Den größten Vorteil hat das Übungsgerät jedoch, da es nicht nur als Mehrgaswarngerät verwendet werden, sondern zusätzlich im Strahlenschutzmodus ein Dosisleistungsmessgerät simulieren kann. Diese Kombination als Übungsgerät für A- und C-Einsätze ist auf jeden Fall ein Alleinstellungsmerkmal in Deutschland.

Des Weiteren ist das Gerät mehrsprachenfähig und die Menüführung kann in der gewünschten Sprache bestellt werden.

In Planung sind im Moment noch „fertige“ Szenarien, die vom Trainer aktiviert werden können und von den Beacons automatisch mit ihren Signalen umgesetzt werden. Ebenfalls noch in Arbeit ist die Spiegelung der Anzeige des Geräts für den Ausbilder auf ein mobiles Endgerät (z.B. Tablet) oder ein „Trainer-Gerät“. Im Moment muss der Ausbilder den Messtrupp noch begleiten, wenn er die Reaktion des vorgehenden Trupps auf angezeigte Werte überprüfen will.

Für die Strahlenschutzübungen ist zudem ein Übungs-Kontaminationsnachweisgerät in Arbeit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.